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Die Umweltmedizin ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der ärztlichen Versorgung geworden. Gerade vor dem Hintergrund einer vermehrten Umweltbelastung wird die Umweltmedizin auch in Zukunft eine wesentliche Bedeutung in der medizinischen Versorgung haben werden. Auch wenn sich die Politik immer stärker aus der Umweltmedizin zurückzieht, wird sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe weiter um eine Stärkung der Umweltmedizin bemühen.
Um das Thema Umweltmedizin stärker im ärztlichen Bewusstsein zu verankern, führt die Ärztekammer Westfalen-Lippe seit fünf Jahren regelmäßig ein Umweltforum durch, das sich mit wechselnden aktuellen umweltmedizinischen Thematiken befasst. Diese Umweltforen sind ein wesentlicher Beitrag der Ärztekammer Westfalen-Lippe, die Wichtigkeit des Faches Umweltmedizin zu dokumentieren und das Interesse an dem Fach zu erhalten.
Um den Austausch zu allen relevanten Themen der Umweltmedizin zwischen den niedergelassenen Ärzten, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, aber auch der Öffentlichkeit zu ermöglichen, stehen seit 1995 in allen Verwaltungsbezirken der Ärztekammer Westfalen-Lippe Umweltbeauftragte zur Verfügung. Sie stehen als Ansprechpartner für umweltmedizinische Fragen sowohl den niedergelassenen Kollegen als auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Dabei soll immer dann Hilfestellung geboten werden, wenn bei einem Patienten der Verdacht auf eine Umwelterkrankung vorliegt. Dabei findet ein regelmäßiger Informations- und Gedankenaustausch zwischen den Umweltbeauftragten statt.
Interview mit Dr. Ulrike Beiteke, Umweltbeauftragte der ÄKWL:
Umweltmedizin bringt vielfältige Expertise zusammen, WÄB 02/2021
Aktuelles aus der Allergologie
Termin:
Mittwoch, 24. Juni 2026,
15.00–18.00 Uhr
Webinar
Nach drei Jahren Pause führt die Ärztekammer Westfalen-Lippe wieder ein Umweltforum als Webinar durch. Schwerpunktthemen sind Allergien, Berufsdermatologie und Mikroplastik.
Mit knapp 30 000 Meldungen sind Hautkrankheiten die am häufigsten gemeldeten Berufserkrankungen in Deutschland. Je eher hautgefährdende Belastungen am Arbeitsplatz erkannt werden, desto rascher kann auch Abhilfe geschaffen werden. Über den aktuellen Sachstand berichtet Prof. Dr. Randolf Brehler.
Allergien haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland massiv zugenommen. Mittlerweile leiden circa 30 Prozent der gesamten Bevölkerung an Symptomen wie allergischem Schnupfen, allergischen Augenentzündungen, Lebensmittelallergien, Asthma oder atopischer Dermatitis. Dank intensiver Forschungsarbeit hat sich das Wissen zur Ursache und Therapie dieser Erkrankungen in den letzten Jahren enorm verbessert. Hierzu wird Prof. Eckard Hamelmann referieren.
Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel bezeichnet, die kleiner als 5 Millimeter sind. Hauptquellen sind Reifenabrieb, Textilfasern, der Zerfall von Plastikmüll sowie kosmetische Produkte. Mikroplastik ist weit verbreitet in Umwelt, Luft, Wasser und Lebensmitteln. Es wird über die Wirkmechanismen und Gesundheitsrisiken sowie über die Belastungen im Rhein berichtet.
Mehr Infos zum Umweltforum 2026
Umweltforum 2017
Schrumpfende Strukturen – aber großer Bedarf [Westfälisches Ärzteblatt 01/18, S. 19]
Umweltforum 2009
Umweltmedizin in Zeiten von Globalisierung und Klimawandel [Westfälisches Ärzteblatt 03/2009, Seite 22/23]
Umweltforum 2008
Pollenflug und Passivhäuser [Westfälisches Ärzteblatt 04/2008, Seite 16/17]
Umweltforum 2007 – Kinder und Umwelt
Umweltforum 2007 [Westfälisches Ärzteblatt 03/2007, Seite 20]