Aktuelles

Informationen an die Prüflinge der Abschlussprüfung 2021

Erscheinen Sie bitte getestet zum Prüfungstermin!
Auch aus Rücksicht auf andere, insbesondere Ihrer Prüfer und aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Testung wichtig. Es besteht zwar aktuell keine rechtliche Verpflichtung dazu, es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass für die Teilnahme an der Prüfung die Testung vorgeschrieben oder verlangt wird (Hausrecht). Ohne negativen Testnachweis dürfen Sie den Prüfungsort dann nicht betreten und können Ihre praktische Prüfung nicht ablegen.

Daher kümmern Sie sich bitte rechtzeitig um Ihre Testung („Bürgertest“ oder in der Ausbildungsstätte durchgeführter Schnelltest) und führen Sie eine Bescheinigung über das negative Testergebnis, nicht älter als 48 Stunden oder einen ersetzenden Immunisierungsnachweis am Prüfungstag mit sich und legen Sie ihn unaufgefordert vor.

Nach § 1 Absatz 2 f der Corona-Betreuungsverordnung i. d. F. ab dem 10.05.2021 steht der Nachweis einer Immunisierung durch Impfung oder Genesung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses gleich.

Die Immunisierung kann nachgewiesen werden durch
1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff
2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, Poc-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt, oder
3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfdosis gegen COVID-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff

Viel Erfolg für Ihre praktische Prüfung!


  Umfrageergebnisse "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten" jetzt online

Um einen Einblick in die pandemiebedingten Veränderungen in Betrieb und Berufsschule zu erhalten, wurde im Herbst 2020 vom Bundesinstitut für Berufsbildung eine Umfrage mit 1253 Auszubildenden durchgeführt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Diese finden Sie unter https://www.bibb.de/de/134677.php


  Tarifabschluss 2020: sechs Prozent mehr Gehalt für MFA ab Januar

Die Gehälter der Medizinischen Fachangestellten sollen bis 2023 um insgesamt zwölf Prozent steigen. Darauf haben sich die Tarifparteien – der Verband medizinischer Fachberufe e. V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) – im Dezember geeinigt. Der Tarifvertrag enthält drei Stufen: Zunächst steigen die Gehälter ab 1. Januar 2021 um sechs Prozent. Zum 1. Januar 2022 folgen weitere drei Prozent und zum 1. Januar 2023 ein Plus von 2,6 Prozent. Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2023.

Drei Stufen wurden auch für die Ausbildungsvergütungen vereinbart. Diese erhöhen sich ab 1. Januar 2021 im ersten Ausbildungsjahr von bisher 865 auf 880 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr von 910 auf 935 Euro und im dritten von 960 auf 995 Euro. Ab 2022 betragen die Ausbildungsvergütungen in den drei Ausbildungsjahren 900, 965 bzw. 1.035 Euro und ab 2023 jeweils 920, 995 bzw. 1.075 Euro. Darüber hinaus steigt im Jahr 2022 die Sonderzahlung ab dem zweiten Jahr der Betriebszugehörigkeit von 65 auf 70 Prozent des regelmäßigen Bruttomonatsgehalts.

Abgeschlossen wurde zudem ein Tarifvertrag zur Kurzarbeit für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021. Der Vertrag ist angelehnt an die Regelungen des öffentlichen Dienstes und enthält unter anderem die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des Nettoentgelts, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Wiedereinstellung bei befristeten Arbeitsverträgen.

  Manteltarifvertrag für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Tarifvertrag zur Regelung der Kurzarbeit für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Gemeinsame Pressemitteilung von AAA und Verband medizinischer Fachberufe e. V.


  Tipp für den praktischen Prüfungsteil und zur Vorbereitung
Auch wenn es sich um eine praktische Prüfung handelt, ist Ihr Redeanteil immens wichtig! Erläutern Sie dem Prüfungsausschuss Ihre Handlungsschritte und zeigen Sie auch, dass Sie mit dem „Patienten“ situationsgerecht kommunizieren können. Es ist in der aktuellen Situation nicht abwegig, dass auf körpernahes Prüfen verzichtet wird. Dann beschreiben Sie die praktische Durchführung, beispielsweise die manuelle Blutdruckmessung.
Und: Achten Sie auch in der Prüfungssituation auf eine hygienische Arbeitsweise, auch dann, wenn Sie praktische Tätigkeiten nur verbaliseren.

Nutzen Sie Alltagssituationen in der Praxis, um die Kommunikation und das Handling für die Prüfungssituation zu üben. Erklären Sie Ihren Kolleginnen und/oder Ausbildenden Ihre Handlungsschritte. Achten Sie im Gespräch mit dem Patienten/der Patientin darauf, dass Sie die fachlichen Details so vereinfachen, dass sie auch verständlich sind. 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Weitere Informationen und Hinweise zur Abschlussprüfung finden Sie hier.


Aus Infektionsschutzgründen dürfen Auszubildende nicht an der Abschlussprüfung bzw. an dem Prüfungsteil (schriftlich und/oder praktisch) teilnehmen, wenn:

- sie selbst mit dem Corona-Virus infiziert sind und/oder
- sie zum Zeitpunkt der Prüfung bzw. des jeweiligen Prüfungsteils unter Quarantäne stehen
- sie die Krankheitssymptome Fieber, Husten, Atemnot oder Gliederschmerzen haben.

In den o. g. Fällen liegt ein wichtiger Grund für die Nichtteilnahme vor, der der Ärztekammer unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen ist.
Download Coronavirus-Selbstauskunft


   Förderung von Ausbildungsbetrieben
Das Förderprogramm des Bundes „Ausbildungsplätze sichern“ soll das bisherige Ausbildungsniveau aufrecht erhalten und neue Ausbildungskapazitäten schaffen. Dabei werden mit der Ersten Förderrichtlinie kleine und mittlere Betriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation durch Zuschüsse unterstützt. Weitere Informationen, die Förderrichtline und die Antragsformulare finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern


   Coronavirus: arbeitsrechtliche Auswirkungen
Lesen Sie hier Hinweise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.


  Neuerungen im Berufsbildungsgesetz
Zum 1. Januar 2020 wurde das Berufsbildungsgesetz (BBiG) modernisiert. Dadurch ergeben sich für die MFA-Ausbildung, auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse, einige wichtige Neuerungen. mehr