Aktuelles

  Umfrageergebnisse "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten" jetzt online

Um einen Einblick in die pandemiebedingten Veränderungen in Betrieb und Berufsschule zu erhalten, wurde im Herbst 2020 vom Bundesinstitut für Berufsbildung eine Umfrage mit 1253 Auszubildenden durchgeführt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Diese finden Sie unter https://www.bibb.de/de/134677.php


  Tarifabschluss 2020: sechs Prozent mehr Gehalt für MFA ab Januar

Die Gehälter der Medizinischen Fachangestellten sollen bis 2023 um insgesamt zwölf Prozent steigen. Darauf haben sich die Tarifparteien – der Verband medizinischer Fachberufe e. V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) – im Dezember geeinigt. Der Tarifvertrag enthält drei Stufen: Zunächst steigen die Gehälter ab 1. Januar 2021 um sechs Prozent. Zum 1. Januar 2022 folgen weitere drei Prozent und zum 1. Januar 2023 ein Plus von 2,6 Prozent. Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2023.

Drei Stufen wurden auch für die Ausbildungsvergütungen vereinbart. Diese erhöhen sich ab 1. Januar 2021 im ersten Ausbildungsjahr von bisher 865 auf 880 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr von 910 auf 935 Euro und im dritten von 960 auf 995 Euro. Ab 2022 betragen die Ausbildungsvergütungen in den drei Ausbildungsjahren 900, 965 bzw. 1.035 Euro und ab 2023 jeweils 920, 995 bzw. 1.075 Euro. Darüber hinaus steigt im Jahr 2022 die Sonderzahlung ab dem zweiten Jahr der Betriebszugehörigkeit von 65 auf 70 Prozent des regelmäßigen Bruttomonatsgehalts.

Abgeschlossen wurde zudem ein Tarifvertrag zur Kurzarbeit für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021. Der Vertrag ist angelehnt an die Regelungen des öffentlichen Dienstes und enthält unter anderem die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des Nettoentgelts, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Wiedereinstellung bei befristeten Arbeitsverträgen.

  Manteltarifvertrag für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Tarifvertrag zur Regelung der Kurzarbeit für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen
  Gemeinsame Pressemitteilung von AAA und Verband medizinischer Fachberufe e. V.


  Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Ausbildende und Auszubildende müssen auch in der aktuellen Corona-Krise die berufsschulischen Pflichten wahr- und ernstnehmen. Hinweise zum angepassten Schulbetrieb in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen haben wir in diesen Rundschreiben zusammengefasst.

  Rundschreiben 

Die Maßnahmen zur Einhaltung von Hygiene und Infektionsschutz an Schulen in Nordrhein-Westfalen orientieren sich an der Coronabetreuungsverordnung des Gesundheitsministeriums, die je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens fortlaufend aktualisiert wird und damit den sich weiterhin dynamisch verändernden Bedingungen der Coronavirus-Pandemie Rechnung trägt. Hier finden Sie laufend aktuelle Informationen und Links zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten:
   https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten 

Liebe ausbildende Ärztinnen und Ärzte,

bitte statten Sie Ihre Auszubildenden mit FFP2-Masken auch für den Berufsschulbesuch aus. Das nachgewiesene Tragen von FFP2-Masken kann vor Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes schützen.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Auszubildenden auch das Szenario eines nötig gewordenen Distanzunterrichts ab und unterstützen Sie sie im Bedarfsfall, wenn z. B. die nötige technische Ausstattung zu Hause nicht vorhanden ist.

Vielen Dank.


  Aus Infektionsschutzgründen dürfen Auszubildende nicht an der Abschlussprüfung bzw. an dem Prüfungsteil (schriftlich und/oder praktisch) teilnehmen, wenn:

- sie selbst mit dem Corona-Virus infiziert sind und/oder
- sie zum Zeitpunkt der Prüfung bzw. des jeweiligen Prüfungsteils unter Quarantäne stehen
- sie die Krankheitssymptome Fieber, Husten, Atemnot oder Gliederschmerzen haben.

In den o. g. Fällen liegt ein wichtiger Grund für die Nichtteilnahme vor, der der Ärztekammer unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen ist.
Download Coronavirus-Selbstauskunft


   Förderung von Ausbildungsbetrieben
Das Förderprogramm des Bundes „Ausbildungsplätze sichern“ soll das bisherige Ausbildungsniveau aufrecht erhalten und neue Ausbildungskapazitäten schaffen. Dabei werden mit der Ersten Förderrichtlinie kleine und mittlere Betriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation durch Zuschüsse unterstützt. Weitere Informationen, die Förderrichtline und die Antragsformulare finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern


   Coronavirus: arbeitsrechtliche Auswirkungen
Lesen Sie hier Hinweise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.


  Neuerungen im Berufsbildungsgesetz
Zum 1. Januar 2020 wurde das Berufsbildungsgesetz (BBiG) modernisiert. Dadurch ergeben sich für die MFA-Ausbildung, auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse, einige wichtige Neuerungen. mehr