Stimmt das Gehalt?

Bei der Entscheidung für einen Beruf spielen natürlich auch die Verdienstmöglichkeiten eine Rolle – und die sind bei Medizinischen Fachangestellten gar nicht schlecht, vor allem, wenn sie sich fortbilden. 

Während der Ausbildung erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Sie orientiert sich an den jeweils gültigen Tarifverträgen

Bruttoverdienst pro Monat nach dem aktuellen Tarifvertrag:
1. Ausbildungsjahr: 900 Euro
2. Ausbildungsjahr: 965 Euro
3. Ausbildungsjahr: 1035 Euro 

Nach der Abschlussprüfung richtet sich das Gehalt nach den Berufsjahren und den so genannten Tätigkeitsgruppen. Je selbstständiger und verantwortungsvoller die Arbeit ist, desto höher ist die Tätigkeitsgruppe und dementsprechend das Gehalt. Von einem Einstiegsgehalt von monatlich rund 2150 Euro können MFA im Laufe der Jahre zu rund 4320 Euro aufsteigen. Bei diesen Angaben handelt es sich immer um die tariflichen Vergütungen (brutto) bei einer geregelten 38,5-Stundenwoche. Mit dem Arbeitgeber lassen sich natürlich auch außertarifliche, also höhere Gehälter, vereinbaren. 

Im Manteltarifvertrag für Medizinische Fachangestellte werden u. a. Arbeitszeit, Urlaub, Überstunden, Sonderzahlungen und andere Leistungen vereinbart. Zudem gibt es für MFA Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung und Entgeltumwandlung. Auch wenn die Altersvorsorge für dich noch in ganz weiter Ferne liegt, solltest du dich damit spätestens nach deiner Ausbildung einmal auseinandersetzen. 


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