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Gesundheitliche Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Patientinnen und Patienten gute Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können. Gerade in Zeiten von Internet und sozialen Medien ist es jedoch oft schwierig, seriöse, wissenschaftlich fundierte Informationen von Halbwahrheiten, interessengeleiteter Kommunikation oder gezielter Desinformation zu unterscheiden.
Für Ärztinnen und Ärzte ist dies eine zentrale Herausforderung. Gesundheitskompetenz entsteht nicht allein durch die Verfügbarkeit von Informationen. Sie braucht Einordnung, Vertrauen und Kommunikation auf Augenhöhe. In Praxen, Kliniken und anderen Einrichtungen ist täglich zu erleben, wie unterschiedlich Menschen Gesundheitsinformationen aufnehmen, verstehen und für sich nutzen können.
Eine besondere Rolle spielen ohne Frage die sozialen Medien. Sie bieten Chancen, Menschen niedrigschwellig und direkt zu erreichen. Zugleich verbreiten sich falsche oder irreführende Empfehlungen dort besonders schnell. Umso wichtiger ist es, seriöse, wissenschaftsbasierte Gesundheitskommunikation sichtbar zu machen.
Der Westfälische Ärztetag 2026 widmete sich daher der Frage, wie gesundheitliche Bildung unter den Bedingungen unserer Zeit gelingen kann. Dabei ging es auch darum, wie Gesundheitskompetenz frühzeitig gefördert und das Thema Gesundheit stärker unter anderem in Schulen verankert werden kann.
Besonders freute sich die ÄKWL deshalb, dass die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller, am Westfälischen Ärztetag teilnahm.
Mehr Informationen im Flyer des Westfälischen Ärztetages 2026.