Topthemen der aktuellen Ausgabe

Editorial

So selbstverständlich wie ein Kugelschreiber – Neue digitale Anwendungen erfordern den elektronischen Heilberufsausweis 

Das Coronavirus wirkt als mächtiger Beschleuniger für die Digitalisierung im Gesundheitswesen: Entwicklungen, die noch vor einem halben Jahr allenfalls „mittelfristig“ realisierbar schienen, sind schon nach wenigen Wochen unter Pandemie-Bedingungen fast zur Normalität geworden. Drei Beispiele: Laut einer Befragung der Stiftung Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem health innovation hub boten bereits im Mai dieses Jahres 52 Prozent der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte Videosprechstunden an – 2017 waren es nicht einmal zwei Prozent; im Bereich der KVWL schnellte die Zahl der Genehmigungen für Videosprechstunden in kurzer Zeit von 98 auf rund 5000 hoch. Das vor gut drei Monaten vorzeitig gestartete „Virtuelle Krankenhaus“ verzeichnete bereits Anfang Juli 843 Konsile bei 97 Patienten. „Expertise landesweit zugänglich gemacht, letztlich Leben gerettet“, zog NRW-Gesundheitsminister Laumann zufrieden Zwischenbilanz. Selbst das Medizinstudium ist via Internet weitgehend in die Häuslichkeit der Studierenden verlegt: Online-Seminare und -Vorlesungen waren im zurückliegenden Semester die Regel. mehr


Kammer aktiv

Entscheidung zum Suizid noch einmal revidiert – Wunsch nach Hilfe bei der Selbsttötung: Palliativmedizin kann helfen, Patienten aufzufangen

Die Bitte um Hilfe bei der Selbsttötung muss nicht das letzte Wort sein: Dr. Ulrike Hofmeister hat schon oft erlebt, dass Patientinnen und Patienten ihren Entschluss revidieren, wenn sie sicher sein können, in ihrer letzten Lebensphase gut versorgt zu sein. Die Palliativmedizin spielt dabei eine zentrale Rolle, berichtet Dr. Hofmeister im Gespräch mit dem Westfälischen Ärzteblatt. mehr


Titelthema

Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Ärzteversorgung – Stärkung der Rücklagen zur Sicherung der Anwartschaften und Leistungen

„Es wirkt etwas irreal, in einer Zeit, die von COVID-19 dominiert wird, fast so wie aus einer anderen Welt, über das Geschäftsjahr 2019 unserer Ärzteversorgung zu berichten.“ Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL), seine Rede an die Delegierten der Kammerversammlung. Er präsentierte am 20. Juni 2020 ein überaus positives Kapitalanlageergebnis der ÄVWL: eine Nettokapitalrendite in Höhe von 4,3 Prozent. mehr

Aktuelle Ausgabe

Zur aktuellen Ausgabe

Themen:

Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Ärzteversorgung
Sterbehilfe: Entscheidung zum Suizid noch einmal revidiert
eHBA: Schlüssel zur digitalen Gesundheitsversorgung