Zwei Westfalen im Vorstand der Bundesärztekammer - 118. Deutscher Ärztetag wählt Dr. Klaus Reinhardt (Bielefeld)

Die Delegierten des 118. Deutschen Ärztetags in Frankfurt haben Dr. med. Klaus Reinhardt als „weiteres“ Mitglied in den Vorstand der Bundesärztekammer gewählt. Der Facharzt für Allgemeinmedizin tritt sein Amt als einer der beiden turnusgemäß gewählten Beisitzer im Vorstand der Bundesärztekammer an. 17 weitere Ärztinnen und Ärzte sind als Präsidentinnen und Präsidenten von Landesärztekammern „geborene“ Mitglieder des Vorstands, so auch seit 2005 Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Dem Bundesärztekammer-Vorstand gehören somit erstmals zwei Westfalen an.

Beim Ärztetag in Frankfurt betonte Dr. Reinhardt, er wolle sich dafür einsetzen, dass aus der Ärzteschaft neben der Kritik an ungeeigneten Gesetzgebungsvorhaben auch konsentierte Lösungsvorschläge für die zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens in die politische Debatte eingebracht werden.

Dr. Klaus Reinhardt ist seit 1993 als Hausarzt in Bielefeld tätig. Sein Engagement in der ärztlichen Selbstverwaltung mit Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung ist vielfältig. So steht der 54-jährige bereits seit 2005 als Vizepräsident mit an der Spitze der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Reinhardts berufspolitische Heimat ist der Hartmannbund: Er ist Vorsitzender des Landesverbands Westfalen-Lippe und seit 2011 auch Vorsitzender des Hartmannbund-Bundesverbands.

Beim Deutschen Ärztetag entfielen 123 von 244 gültigen Stimmen auf Reinhardt. Als zweites „weiteres“ Vorstandsmitglied wurde die Thüringer Ärztin Dr. Ellen Lundershausen gewählt.