Neue Ausstellung im Ärztehaus Münster: Abstrakt bis fotorealistisch

Figürlich, abstrakt oder fotorealistisch – Beate Kleinsorges Kunst ist ebenso vielfältig wie ihre Techniken. Bis Ende August präsentiert die Detmolder Künstlerin eine Auswahl ihrer Werke im Ärztehaus in Münster. 

Neben der Fotografie mit eigenem Fotolabor stand die Malerei immer im Fokus der Detmolderin. Für Beate Kleinsorge war das künstlerische Wirken ein Ausgleich zu ihrem herausfordernden und anstrengenden Beruf als Krankenschwester auf der Intensivstation und in der Endoskopie des Klinikums Lippe. Ab 1996 besuchte sie die Malschule von Corinna Wolf in Detmold, um zu ihren künstlerischen Ideen die passenden Techniken zu erlernen. Dort erhielt sie eine breite Ausbildung in verschiedenen Maltechniken, Druckgrafiken und auch in der Tonarbeit. Mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand intensivierte Beate Kleinsorge noch einmal ihr künstlerisches Wirken. In den letzten Jahren experimentierte sie u. a. mit gefärbtem Zellstoff unter Epoxidharz und Enkaustik. Ihre Werke zeigte Kleinsorge bereits in Ausstellungen in Detmold und Lemgo. Die Ausstellung in der Ärztekammer zeigt die ganze Bandbreite ihrer Kunst: von Portraits über fotorealistische Arbeiten bis hin zu abstrakten Darstellungen.

Die Ausstellung ist bis Ende August im Ärztehaus Münster, Gartenstraße 210–214, 48147 Münster, montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.