Elektronische Gesundheitskarte: Praktiker des Gesundheitswesens begleiten die Tests in Essen und Bochum

Gemeinsame Pressemitteilung der Ärztekammer Nordrhein und der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Düsseldorf/Münster (ÄkNo/ÄKWL), 25.06.2010. Ein ärztlicher Beirat will in Nordrhein-Westfalen die Praxistauglichkeit der elektronischen Gesundheitskarte auf den Prüfstand stellen. Das jetzt in Düsseldorf neugeschaffene Gremium ist bundesweit einmalig und soll in die Planung sowie in die Zwischen- und Endbewertung der in Essen und Bochum anstehenden Tests der neuen Karte einbezogen werden. Es wird darüber hinaus Empfehlungen zum Aufbau der so genannten Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen aussprechen, die nach dem Willen des Gesetzgebers zum Beispiel Arztpraxen, Krankenhäuser und Krankenkassen elektronisch vernetzen soll.

"Neben der Praktikabilität soll insbesondere auch der Nutzen für Patient und Arzt bewertet werden", sagt die nordrheinische Vorsitzende des ärztlichen Beirats, Dr. Christiane Groß (Ärztekammer Nordhrein). Als erste Anwendung der Telematik soll die elektronische Arztbriefschreibung im Beiratdiskutiert werden, so der westfälische Beiratsvorsitzende Dr. Dr. Hans-Jürgen Bickmann (Ärztekammer Westfalen-Lippe). Dem Beirat gehören neben Ärzten aus Praxis und Krankenhaus auch Zahnärzte, eine Vertreterin der Psychologischen Psychotherapeuten und Vertreter der Krankenhausträger an. Die Geschäftsführung liegt bei der Ärztekammer Nordrhein.

Ihre Ansprechpartner bei Rückfragen:
Horst Schumacher, Pressesprecher der Ärztekammer Nordrhein: 0211/43021244
Volker Heiliger, Pressesprecher der Ärztekammer Westfalen-Lippe: 0251/9292110