Ausstellung "Das Revier ... mal anders" - Gudrun Weißpfennig zeigt ihre Werke im Ärztehaus

In Schächten und Hütten wird nicht mehr gearbeitet, Gesichter sind nicht mehr von Kohle geschwärzt, Stahllava fließt nur noch spärlich. Und doch ist alles nicht abgetan, sondern Ruhrgebietler tragen dieses Erbe mit sich, um sich neu zu erfinden. Sie taten und tun dies aus Not und Notwendigkeit, aber auch aus Freude an Kreativität und Kunst. Die unverrauchte Natur ist dankbar für diesen Wandel.

Gudrun Weißpfennigs Bilderbogen zeigt das Ruhrgebiet in all seinen vergangenen und jetzigen Facetten. Beinharte Arbeit, der spätere Revierniedergang und -verfall stehen neben lichtdurchflutetem Raum und hoffnungsstimmenden Natur- und Stadtmomenten. All dies stellt den Pott neu dar, jenseits aller Klischees.

Gudrun Weißpfennig war Meisterschülerin von H. J. Schlieker an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte begleitend ein Studium der Kunstgeschichte. Seit 1990 hat sie ein eigenes Atelier in Bochum. Zahlreiche Ausstellungen zeigen die Vielfalt ihrer bisherigen Arbeiten.

Die Ausstellung in der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Gartenstr. 210 - 214, 48147 Münster, ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.30 Uhr geöffnet. Gezeigt werden die Bilder vom 9. Mai bis 30. Juni 2016.

 

Gudrun Weißpfennig aus Bochum eröffnet neue Blicke auf das Ruhrgebiet.