FAQ - die häufigsten Fragen zum Thema "Kammerbeitrag"

Einblenden aller Antworten
Ausblenden aller Antworten
  • Auf dem Formular ist meine Bankverbindung eingedruckt. Was heißt das?

    Sie haben uns eine Einzugsermächtigung erteilt. Wir benötigen nur Ihre Selbsteinstufung und einen Nachweis über Ihre Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit (Auszug des Einkommensteuerbescheides oder eine Bescheinigung eines Steuerberaters). Falls sich Ihre Bankverbindung geändert hat, streichen Sie einfach die alte Verbindung und tragen die Neue ein.

  • Wie wird ärztliche Tätigkeit definiert?

    Tätigkeit bei der ärztliche Fachkenntnisse vorausgesetzt, eingesetzt, mit verwendet werden oder werden können. Z. B. Tätigkeit in Lehre, in Forschung, in Wirtschaft und Industrie, in der Verwaltung, als Fachjournalist, gelegentliche Tätigkeit als Gutachter, Praxisvertreter, ärztlicher Notfalldienst, Honorararzt, ärztlicher Direktor, Medizincontroller, ärztlicher Qualitätsmanager, ehrenamtliche Tätigkeit in der Berufspolitik und ärztlicher Selbstverwaltung.

  • Welche Nachweise werden benötigt?


    Entweder einen Auszug aus dem Einkommensteuerbescheid (andere Einkünfte wie z. B. Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen können abgedeckt werden) oder eine Bescheinigung eines Steuerberaters über die Höhe der Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit.

    Nicht anerkannt:  Vorauszahlungsbescheide sowie Meldebescheinigungen zur Sozialversicherung!

    Bitte senden Sie uns keine Originalsteuerbescheide zu!

  • Wie verhalte ich mich, wenn ich nicht verpflichtet bin eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen?

    In diesem Fall müssen eine schriftliche Erklärung gegenüber der Ärztekammer, eine Kopie des Ausdrucks der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung bzw. Lohnsteuerkarte des Bemessungsjahres und eine Selbsteinstufung eingereicht werden.

  • Ich werde auf dem Einkommensteuerbescheid mit meinem Ehegatten zusammen veranlagt, d. h. es sind Angaben aufgeführt, die für die Ärztekammer zur Beitragserhebung nicht relevant sind.

    Die Einkünfte und Angaben, die den Ehegatten betreffen, können geschwärzt werden.

  • Wie verhalte ich mich, wenn ein abschließender Nachweis zu den Einkünften des Bezugsjahres der Beitragsbemessung noch nicht vorliegt?

    In diesem Fall ist termingerecht und schriftlich eine Fristverlängerung einzureichen. Sollte auch diese Frist nicht eingehalten werden können, muss eine erneute Fristverlängerung eingereicht werden.

  • Sie haben die Bescheinigung schon ausgedruckt. Soll ich einfach den Betrag überweisen?

    Es handelt sich nicht um eine Rechnung für den Kammerbeitrag 2013, sondern um eine Bescheinigung über Ihre geleisteten Zahlungen des Vorjahres zur Vorlage beim Finanzamt. Für die Einstufungen zum Kammerbeitrag müssen Sie überprüfen, wie hoch Ihre Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit vor zwei Jahren waren.

  • Am 31. März gebe ich meine ärztliche Tätigkeit auf. Wie soll ich mich jetzt einstufen?

    Stichtag ist der 01. Februar. Spätere Änderungen werden nur im Rahmen einer Beitragsermäßigung gem. § 6 BO zur Vermeidung unzumutbarer Härte berücksichtigt. Bitte schicken Sie uns die korrekte Selbsteinstufung und einen Nachweis (Einkommensteuerbescheid oder eine Bescheinigung des Steuerberaters). Gleichzeitig können Sie einen formlosen Antrag auf Beitragsermäßigung stellen, den der Beitragsprüfungsausschuss entsprechend § 6 BO prüft. Bitte fügen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise (z. B. Bescheinigung über bestehende Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, Elternzeit) bei. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.

  • Ich habe zum 31. Dezember letzten Jahres meine ärztliche Tätigkeit aufgegeben. Wie soll ich mich jetzt einstufen?

    Stichtag ist der 01. Februar. Da Sie zu diesem Zeitpunkt keine ärztliche Tätigkeit ausüben, gilt in diesem Jahr die Beitragsgruppe 02 mit 10,00 EUR.

  • Ich habe mich neu niedergelassen. Was muss ich jetzt tun?

    Stichtag ist der 01. Februar. Bitte stufen Sie sich korrekt zum Kammerbeitrag nach Ihren Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit aus dem vorletzten Jahr ein. Gleichzeitig können Sie einen formlosen schriftlichen Antrag auf Beitragsermäßigung stellen, den der Beitragsprüfungsausschuss entsprechend § 6 BO prüft. Bitte fügen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise (z. B. Bescheinigung über bestehende Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, Elternzeit) bei. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.

  • Ich bin ab Januar im Mutterschutz. Wie soll ich mich einstufen?

    Stichtag ist der 01. Februar. Bitte stufen Sie sich korrekt zum Kammerbeitrag nach Ihren Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit aus dem vorletzten Jahr ein. Gleichzeitig können Sie einen formlosen schriftlichen Antrag auf Beitragsermäßigung stellen, den der Beitragsprüfungsausschuss entsprechend § 6 BO prüft. Bitte fügen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise (z. B. Bescheinigung über bestehende Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, Elternzeit) bei. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.

  • Ich befinde mich in Elternzeit. Wie muss ich mich einstufen?

    Wenn Sie sich bereits am Stichtag 01. Februar in Elternzeit sind, stufen Sie sich in die Beitragsgruppe 02 mit 10,00 EUR ein. Sollten Sie aber am 01. Februar noch im Mutterschutz und nicht in Elternzeit sein, stufen Sie sich bitte korrekt nach Ihren Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit aus dem vorletzten Jahr ein. Gleichzeitig können Sie einen formlosen schriftlichen Antrag auf Beitragsermäßigung stellen, den der Beitragsprüfungsausschuss entsprechend § 6 BO prüft. Bitte fügen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise (z. B. Bescheinigung über bestehende Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, Elternzeit) bei. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.

  • Ich wechsele für ein halbes Jahr zu einer anderen Ärztekammer oder ins Ausland. Wo muss ich den Ärztekammerbeitrag bezahlen?

    Wenn Sie vor dem 01. Februar wechseln, zahlen Sie Ihren Kammerbeitrag bei der dann zuständigen Ärztekammer. Wenn Sie erst nach dem 01. Februar unseren Kammerbereich verlassen, sind Sie bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe beitragspflichtig. Stichtag ist der 01. Februar. Da der Kammerbeitrag ein Jahresbeitrag ist, müssen Sie hier in Westfalen-Lippe bezahlen und werden von keiner anderen deutschen Kammer veranlagt.

  • Ich habe in den Vorjahren immer zuviel Kammerbeitrag bezahlt. Bekomme ich das Guthaben wieder?

    Aus Kulanz werden die letzten zwei Jahre korrigiert. Für die Korrektur Ihrer Kammerbeiträge benötigen wir aus Revisionsgründen einen entsprechenden Auszug des Einkommenssteuerbescheides bzw. eine schriftliche Bestätigung Ihres Steuerberaters über Ihre Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit oder die Gewinn- und Verlustrechnung aus dem vorletzten Jahr vor dem zu korrigierenden Beitragsjahr.

  • Am 31.12. bin ich aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden. Seit dem 1.1. befinde ich mich in der passiven Altersteilzeit. Wie errechnet sich der Kammerbeitrag?

    Ihr Arbeitsverhältnis bleibt in der passiven Altersteilzeit weiterhin bestehen. Sie beziehen weiterhin Ihr Gehalt. Eine Einstufung in die Beitragsgruppe 02 für Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit ist daher nicht möglich. Eine Einstufung nach Ihren Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit aus dem vorletzten Jahr ist korrekt. Gleichzeitig können Sie einen formlosen Antrag auf Beitragsermäßigung stellen, den der Beitragsprüfungsausschuss entsprechend § 6 BO prüft. Bitte fügen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise (z. B. Bescheinigung über bestehende Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, Elternzeit) bei. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.

  • Ich bin in mehreren Kammerbereichen tätig, wie muss ich mich einstufen?

    Bitte stufen Sie sich selbst nach den im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe erzielten Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit ein. Dies gilt nicht, wenn hierfür kein Nachweis erbracht wird.

  • Ich bin doppelt approbierter Arzt. Wie muss ich mich einstufen, wenn ich zu gleichen Teilen ärztlich und zahnärztlich tätig bin?

    Doppelt approbierte Ärzte werden zum halben Beitrag veranlagt. Stufen Sie sich korrekt zum Kammerbeitrag nach Ihren Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit aus dem vorletzten Jahr ein.
    Doppelt approbierte Ärzte die ausschließlich zahnärztlich tätig sind, müssen sich in die Beitragsgruppe 03 = 17,00 € einstufen.

  • Ich bin Berufseinsteiger. Wie soll ich mich einstufen?

    Sofern Sie im vorletzten Jahr keine Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit erzielt haben, sind die Einkünfte aus dem letzten Jahr zu Grunde zu legen. Haben Sie auch im letzten Jahr keine Einkünfte erzielt, müssen Sie den Mindestbeitrag in Höhe von 10,00 € bezahlen.

  • Wie werde ich freiwilliger Kammerangehöriger?

    Gemäß §2 Absatz 2 der Satzung der Ärztekammer Westfalen-Lippe können Kammerangehörige, die Ihre Tätigkeit ins Ausland verlegen oder dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt nehmen, ohne ihren Beruf auszuüben, auf Antrag der Ärztekammer weiterhin angehören.

  • Ab welchem Lebensjahr wird man von der Beitragspflicht befreit?

    Kammerangehörige die das 70. Lebensjahr vollendet haben und nicht mehr ärztlich tätig sind, sind von der Beitragspflicht befreit.

  • Wie hoch ist die Werbungskostenpauschale?

    Die Werbungskostenpauschale beträgt 1.000,00 € für das Beitragsjahr 2013.

  • Wie hoch ist der Kammerbeitrag für freiwillige Kammerangehörige?

    Für freiwillige Kammerangehörige beträgt der Beitrag 80,00 €

  • Was ist die Bemessungsgrundlage für den Ärztekammerbeitrag?

    Bemessungsgrundlage für den Ärztekammerbeitrag 2013 sind die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit des Jahres 2011 bzw. 2012, wenn im Jahr 2011 keine Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit erzielt worden sind.

  • Was darf ich nicht von meinen Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit abziehen?

    Die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit dürfen nicht um Sonderausgaben, ausgewöhnliche Belastungen, Entlastungsbeträge für Alleinerziehende oder Kinderfreibeträge vermindert werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter Tel. (0251) 929-2424 oder finanzen@aekwl.de zur Verfügung.

Kinder- und Jugendgesundheit

Die ÄKWL bietet Informationen zum Thema "Missbrauch und Vernachläs-
sigung bei Kindern und Jugendlichen erkennen und ärztlich behandeln".  [mehr...]

Versorgung von Flüchtlingen

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe bietet hier Ärztinnen und Ärzten gebündelte Informationen und Materialien zu diesem Thema.  [mehr...]

Datenschutzrecht

Am 25.05.2018 ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO 2016/679) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft getreten. Die Neuregelungen verursachen Änderungen im Bereich des Datenschutzes.  [mehr...]