24.05.2018

Zur Information: Klarstellung der KVWL zur Zukunft der Telematik

Der Aufbau der Telematikinfrastruktur geht unverändert weiter. Nach den öffentlichen Spekulationen in den vergangenen Tagen über die Zukunft der elektronischen Gesundheitskarte und die Zukunft der Telematikinfrastrukur hat das Bundesgesundheitsministerium nun klargestellt, dass es am Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) festhält und der Aufbau zügig fortgesetzt werden soll.

Dies umfasst sowohl die flächendeckende Installation der TI-Komponenten im ambulanten Bereich wie auch die Planungen zum Anschluss des stationären Bereichs und der Apotheken. Das sichere Gesundheitsnetz stelle die Basis dar, welches man in jedem Fall für alle weiteren Digitalisierungsvorhaben im Gesundheitsbereich benötige, heißt es dazu aus dem Ministerium.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Für die Infrastruktur müssen die Arztpraxen in jedem Fall mit dem Konnektor ausgestattet werden. Was offen ist und was ich überprüfen werde, ist die Frage, wie der Zugang zu dieser IT-Infrastruktur für Versicherte gestaltet wird.“

Ziel sei es, dass die Zugänge der Versicherten auch den technischen Möglichkeiten des Jahres 2018 entsprechen. Dabei gehe es nicht um den vollständigen Ersatz des aktuell geplanten Zugangs über elektronische Gesundheitskarte und Kartenlesegerät. Ziel sei es aber, dass die Versicherten auf eigenen Wunsch auch weitere Zugänge wie zum Beispiel mobile Authentifizierungsverfahren nutzen können.

Eine Veränderung der Zugänge im Bereich der Leistungserbringer ist nicht in Planung.

Quelle: Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, 17.05.2018

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