12. Westfälischer Ärztetag vom 30. August 2019

Die Zukunft hat schon begonnen - Patientenversorgung im digitalen Wandel

Digitalisierung gilt als zentrales Zukunftsthema. Aber die Zukunft hat längst begonnen. Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Das gilt für alle Lebensbereiche, auch das Gesundheitswesen. Dabei geht es nicht darum, bestehende Abläufe lediglich digital abzubilden. Wir müssen Versorgungsprozesse - unter Wahrung der persönlichen Arzt-Patienten-Beziehung - neu denken. Die Patientenversorgung ist mitten im digitalen Wandel, und wir sind gefordert, diesen Wandel im Interesse von Patienten und Ärzten aktiv mitzugestalten.

Sollte uns die Dynamik technischer Innovationen Angst machen? Sicherlich nicht! Doch wir müssen uns mit dem auseinandersetzen, was um uns herum passiert: Wie sieht die Medizin der Zukunft aus, welche digitalen Anwendungen werden hier und in der Welt entwickelt? Auch mit dem Begriff der „Künstlichen Intelligenz“ sollten wir mehr verbinden können als den Supercomputer „Watson“. Was ist KI eigentlich, wie „funktioniert“ sie? Was können wir in der Medizin von ihr erwarten - oder auch nicht?

Dass der digitale Wandel längst in der Patientenversorgung angekommen ist und den Praxistest bestanden hat, lässt sich an konkreten Beispielen darstellen. Diese bereits heute eingesetzten digitalen Anwendungen machen anschaulich: Digitalisierung kann ärztliches Handeln unterstützen und die Patientenversorgung verbessern!

Gleichwohl bedarf es eines gemeinsamen Verständnisses und der Verabredung von Regeln unter den beteiligten Akteuren des Gesundheitswesens, um erfolgreiche Digitalprojekte in flächendeckende Versorgung zu überführen. Diese Themen, aber auch die Frage, ob und wie insoweit ein gemeinsamer Blick auf die Zukunft entstehen kann, wurden beim 12. Westfälischen Ärztetag diskutiert.

Im Anschluss an den Ärztetag lud die Ärztekammer zu einem Sommerfest im Garten des Ärztehauses ein.

 

Wie kommt die Ethik in den Rechner? Prof. Zweig lud die Ärztetags-Teilnehmer ein, grundlegende Prinzipien beim Bau einer eigenen einfachen "Support Vector Machine" mit Schaschlikspießchen und Klebestreifen nachzuvollziehen.

 

Auf dem Podium zum Abschluss des Westfälischen Ärztetages diskutierten (v. r. n. l.) Dr. Theodor Windhorst, Helmut Watzlawik, Barbara Steffens, Thomas Müller und Jochen Brink.

 

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