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Forum Arzt und Gesundheit - Burnout

Workshop
Vom Burnout zur Depression oder Sucht

Burnout wird in der 10. Auflage der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD 10) als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ erfasst.
Unter Burnout versteht man negative Folgen beruflicher Überbeanspruchung, die sich manifestieren in emotionaler Erschöpfung, innerer Distanzierung von Arbeitsverhalten und Kollegen bis hin zum Rückzug und Apathie und einem daraus resultierenden Leistungsabfall, häufig verbunden mit gestiegener Infektanfälligkeit und einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens.
Es handelt sich hierbei um ein komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild, das sich bei immer mehr Betroffenen findet und verhängnisvolle Konsequenzen für das Umfeld hat. Beruf, Partnerschaft, Familie, Freundeskreis und physische Gesundheit sind stark belastet. Nicht selten führt ein Burnout in die Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Tabak und sonstigen Drogen.
Erstmals genauer untersucht und bekannt gemacht wurde das Burnout-Syndrom von dem amerikanischen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger in den 70er Jahren. Freudenberger beschrieb 1974 das Burnout-Syndrom als „Erschöpfung der Energiereserven, die von Vertretern der helfenden Berufe empfunden werden, die sich von Problemen überfordert fühlen.“
Immer mehr Ärzte/innen sind von einem Burnout-Syndrom betroffen. Die ständige Überbeanspruchung und Überforderung im Beruf, ausgelöst durch permanente Veränderungen im Gesundheitswesen, bringen auch Ärztinnen und Ärzte an ihre psychischen Belastbarkeitsgrenzen.
In diesem Workshop sollen Betroffene Wege aufgezeigt bekommen, sich aus Ihrer Situation zu befreien und in die Lage versetzt werden, die Probleme des beruflichen Alltags und damit ihr Leben besser bewältigen zu können.

Den ausführlichen Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.

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Weitere Informationen:
Akademie für ärztliche Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Dipl.-Psych. Alexander W. Waschkau
Tel.: 0251/929-2220
E-Mail


Weitere Informationen zum Konzept der Oberbergkliniken finden Sie hier >>>

Aktuelles zum Stichtag 31.12.2010 

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