19.04.2018

Außergewöhnlichen Einsatz für Fortbildung gewürdigt - Dr. Eugen Engels mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet

Für seine herausragenden Verdienste um die ärztliche Fortbildung ist Dr. Eugen Engels mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet worden. Der Allgemeinmediziner aus Eslohe erhielt die Plakette am vergangenen Wochenende in Münster im Rahmen der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Dr. Eugen Engels habe sich in der langen Zeit seines berufspolitischen Wirkens „in vorbildlicher Weise um die ärztliche Fortbildung verdient gemacht“, sagte Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst.

1942 in Hamburg geboren, studierte Eugen Engels bis zum Physikum Medizin in Marburg und wechselte dann an die Westfälische Wilhelms-Universität nach Münster. Dort legte er 1969 das Medizinische Staatsexamen ab und wurde im selben Jahr zum Dr. med. promoviert. 1970 erhielt er die Approbation als Arzt. Nach entsprechender klinischer Weiterbildung folgte 1975 die von der Ärztekammer Nordrhein verliehene Anerkennung als Facharzt für Chirurgie. 1980 wurde ihm von der Ärztekammer Westfalen-Lippe die Anerkennung als Facharzt für Allgemeinmedizin erteilt.

Nach Assistenzarzttätigkeiten am St. Joseph-Stift in Bremen, in den Städtischen Krankenanstalten Köln-Merheim sowie den Städtischen Kliniken Siegburg und Arnsberg ließ Engels sich im Juli 1978 als Allgemeinarzt in Eslohe im Hochsauerland nieder und führte dort seine Praxis 30 Jahre lang. 2008 beendete er seine hausärztliche Tätigkeit in eigener Praxis, blieb aber weiterhin ärztlich tätig. Seit 2011 betreut er Patientinnen und Patienten in der Fachklinik Olsberg, einer Klinik für Therapie und Rehabilitation Suchtkranker, mit.

In seiner Laudatio sagte ÄKWL-Präsident Windhorst, Eugen Engels habe sich neben der Arbeit in der Patientenversorgung als jahrelanges Mitglied der Kammerversammlung und des Kammervorstandes „in außergewöhnlichem Maße in der ärztlichen Selbstverwaltung engagiert“. Daneben sei vor allen Dingen sein Engagement für medizinethische Fragen und die ärztliche Fortbildung hervorzuheben. Er habe stets großen Wert auf eine hochwertige Fortbildung für Medizinische Fachangestellte gelegt und setze sich bis heute für die Qualifikation von Ärztinnen und Ärzten sowie ihrer nichtärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Engels habe sich in die ärztliche Fortbildung seiner Kolleginnen und Kollegen „persönlich, hochkompetent und sehr aktiv eingebracht und diese Veranstaltungen in besonderer Weise geprägt“.

Bereits 2007 hatte die Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Eugen Engels in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um die ärztliche Selbstverwaltung mit dem Silbernen Ehrenbecher ausgezeichnet. Die berufspolitische Heimat von Dr. Eugen Engels ist der Hartmannbund, der ihm 2011 für sein berufspolitisches Engagement die Hartmann-Thieding-Plakette verliehen hat.

Foto: Im Rahmen der Kammerversammlung überreichten ÄKWL-Präsident Dr. Theodor Windhorst (li.) und Vizepräsident Dr. Klaus Reinhardt die Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer an den Allgemeinmediziner Dr. Eugen Engels aus Eslohe.

[Die ausführliche Laudatio entnehmen Sie bitte der angefügten PDF-Datei]

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