07.02.2018

ÄKWL-Präsident Dr. Windhorst zur ambulanten Notfallversorgung auf einer Diskussionsveranstaltung des LV NRW des vdek in Düsseldorf

Die Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen soll zügig verbessert werden. Bei einer Veranstaltung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in NRW sagte ÄKWL-Präsident Dr. Theodor Windhorst während einer Diskussion mit Vertretern von Ersatzkassen, Gesundheitsministerium, Ärzten und Krankenhäusern über eine Reform der ambulanten Notfallversorgung: 

„Es besteht Konsens: Wir wollen eine sektorenübergreifende und patientengerechte Organisation der ambulanten Notfallversorgung.“ Dabei setzte er sich für die Einrichtung von Portalpraxen und für die Zusammenlegung der Notrufnummern ein. „Wo es aufgrund der Inanspruchnahme notwendig ist, sollen Portalpraxen eingerichtet werden, deren Öffnungszeiten den regionalen Bedarfen gerecht werden. Das Ein-Tresen-Modell wird dort zur Geltung kommen, wo die Triage zwingend durch einen Arzt erfolgt. Ein tragfähiges Konzept zur Ersteinschätzung der hilfesuchenden Patienten ist notwendig und nach Manchester-Kriterien durchzuführen. Wer den Klinikbereich betreten hat, darf nicht wieder weggeschickt werden. Wenn eine Zusammenlegung der Notrufnummern 112 und 116.117 als Modell in Westfalen-Lippe geschaffen wird, erfolgt gleichzeitig auch eine 24/7-Schaltung zum diensthabenden Arzt. Der sektorenübergreifender Ansatz muss auch sektorenübergreifend finanziert werden: Ein Tresen – ein Topf!“ 

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