02.05.2017

„Münster - zwischen Schlössern und Gewässern“ von Sabine Schindler-Marlow - „Der ungewohnte Blick” in der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Der Moment, die Farbe und das Gefühl sind die Grundmotive der Ausstellung „Münster - zwischen Schlössern und Gewässern“, in der die Neusser Künstlerin Sabine Schindler-Marlow markante Schauplätze wie den Dom, den Prinzipalmarkt oder den Aasee zeigt.

In ihren experimentellen, farbstarken Aquarellen kombiniert sie Kunststile wie die klassische Aquarellmalerei mit moderner Streetart oder Pop-Art-Elementen. Das vom Aquarell geforderte spontane Reagieren und Riskieren paart Schindler-Marlow mit Sprühflasche und Schablone. Sie mischt Banksy mit Bandit und serviert das Bild mit einer Prise Expressionismus.

Und was sieht der Betrachter? Er sieht das, was er täglich vor Augen hat, in neuem Licht, in neuer Stimmung und neuen Farben. Mit den Augen eines Fremden blickt er auf seine Stadt und seine Umgebung und ist - überrascht. Architektonische Details, Farben und Formen, durch die Brille der Alltäglichkeit kaum mehr wahrgenommen, werden durch die Aquarelle wieder sichtbar. Peter Rudl, ein deutscher Aphoristiker, hat es einst auf den Punkt gebracht: „Die Kunst ist der natürliche Feind der Normalität.“ Also werben die Aquarelle von Schindler-Marlow in expressiven Farben und Details für das Nichtalltägliche, für das Spontane und das Vergängliche. Der Betrachter nimmt diese Kombination mit allen Sinnen wahr. Orange und Blau werden hörbar, die Schatten greifbar und fast spürt der Zuschauer, wie sich die Feuchtigkeit des Aasees auf dem Papier ausbreitet.

Die Ausstellung „Münster - zwischen Schlössern und Gewässern“ in der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Gartenstraße 210 - 214, 48147 Münster, ist vom 2. Mai bis zum 1. Juli montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr zu sehen. Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sas-art.de.

 

„Münster - zwischen Schlössern und Gewässern” - bis zum 1. Juli zeigt Sabine Schindler-Marlow eine Auswahl ihrer Werke in der Ärztekammer Westfalen-Lippe.
(Foto: privat)

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